Lindenhonig – frisch-aromatisch mit feiner Mentholnote

Lindenhonig gehört zu den aromatischsten heimischen Honigsorten: frisch, leicht mentholartig und unverwechselbar im Duft. Wer einmal unter einer blühenden Linde gestanden hat, erkennt das Aroma sofort wieder.

Herkunft und Erntezeit

Linden blühen im Juni und Juli und sind in Alleen, Parks und Wäldern weit verbreitet – Lindenhonig ist deshalb oft auch ein typischer „Stadthonig“. Je nach Standort sammeln die Bienen reinen Lindennektar oder eine Mischung mit Honigtau von der Linde (dann spricht man von Lindenhonig mit Blatthoniganteil, der dunkler ausfällt).

Geschmack und Eigenschaften

  • Farbe: hellgelb bis grünlich-gelb, mit Honigtauanteil dunkler
  • Geschmack: intensiv aromatisch, frisch, mit feiner Menthol- bis Zitrusnote
  • Konsistenz: kristallisiert mittelschnell, wird oft cremig angeboten
  • Verwendung: klassischer „Erkältungshonig“ im Tee, zu Desserts und Joghurt

Der klassische Tee-Honig

Lindenblütentee ist ein traditionelles Hausmittel bei Erkältungen – kein Wunder, dass Lindenhonig denselben Ruf genießt. Sein frisches Aroma harmoniert besonders gut mit Kräuter- und Früchtetees. Wichtig: Honig erst in trinkwarmen Tee (unter 40 °C) einrühren, damit die empfindlichen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Mehr dazu im Artikel Gesundheit & Wirkung.

Häufige Fragen

Warum schmeckt Lindenhonig manchmal ganz anders?

Der Honigtauanteil variiert von Jahr zu Jahr stark. Reiner Lindenblütenhonig ist hell und frisch, mit Honigtau wird er dunkler und malziger – beides ist echter Lindenhonig.


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Weitere Sorten findest du in der Kategorie Honigsorten.