Sorten

Phaceliahonig

Phaceliahonig ist hell, mild und exotisch-blumig. Herkunft vom Bienenfreund, Geschmack, Kristallisation und warum die Phacelia eine Top-Trachtpflanze ist.

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Steckbrief

Trachtquelle

Trachtzeit

Geschmack

Konsistenz

Region

Kristallisation

Besonderheit

Phaceliahonig ist ein heller, milder Sortenhonig, der aus dem Nektar der Phacelia (Phacelia tanacetifolia) gewonnen wird – einer blau-violett blühenden Pflanze, die im Volksmund Bienenfreund oder Büschelschön heißt. Der Honig ist hellbeige bis fast weiß, glasig durchscheinend und schmeckt mild-süß mit einer exotisch-blumigen Note, die in dieser Form bei keiner anderen Sorte vorkommt.

Die Phacelia als Trachtpflanze

Die Phacelia stammt ursprünglich aus Nordamerika und wird heute in der Landwirtschaft häufig als Zwischenfrucht und Gründüngung angebaut. Sie verbessert den Boden, übersteht Trockenphasen gut und liefert reichlich Nektar – ähnlich ergiebig wie Raps. Für Bienen ist sie eine erstklassige Weide, weshalb sie auf vielen Feldern und in Blühstreifen gezielt ausgesät wird.

Farbe, Geschmack und Konsistenz

Phaceliahonig zählt zu den hellsten Honigen überhaupt. Frisch ist er glasig und hellbeige, nach der Kristallisation wird er cremig-weiß. Die Kristallisation setzt früh ein und verläuft sehr feinkörnig, sodass sich der Honig ausgezeichnet zu einem streichzarten Cremehonig rühren lässt. Geschmacklich ist er angenehm mild und süß mit einem fein-blumigen, leicht exotischen Aroma.

  • sehr helle, fast weiße Farbe
  • mildes, süßes und blumiges Aroma
  • frühe, feine Kristallisation
  • eignet sich besonders gut als Cremehonig

Verwendung

Durch seine milde Süße ist Phaceliahonig ein vielseitiger Allrounder: als Brotaufstrich, im Müsli, in Joghurt oder zum dezenten Süßen von Speisen. Sein zurückhaltendes Aroma überdeckt andere Zutaten nicht und macht ihn zu einem idealen Einsteigerhonig. Tipps zum streichzarten Rühren finden Sie unter Cremehonig selber machen.

Warum die Phacelia in der Landwirtschaft beliebt ist

Die Phacelia gehört zu den meistgesäten Zwischenfrüchten und Gründüngern. Sie wächst schnell, unterdrückt Unkraut, lockert mit ihren Wurzeln den Boden und friert im Winter zuverlässig ab, sodass sie sich leicht einarbeiten lässt. Weil sie mit keiner heimischen Kulturpflanze verwandt ist, eignet sie sich hervorragend zur Auflockerung enger Fruchtfolgen. Für Imker ist dieser Anbau ein Glücksfall: Auf den Feldern und in Blühstreifen entsteht über Wochen ein üppiges Nektar- und Pollenangebot.

Ein vergleichsweise junger Sortenhonig

Da die Phacelia ursprünglich aus Nordamerika stammt und erst im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts in Europa verbreitet wurde, ist Phaceliahonig im Vergleich zu Klassikern wie Linden- oder Rapshonig ein recht junger Sortenhonig. Sein guter Ruf verdankt sich vor allem der Pflanze selbst, die als eine der besten Bienenweiden überhaupt gilt.

Häufige Fragen zum Phaceliahonig

Was ist der Bienenfreund?

„Bienenfreund“ ist der volkstümliche Name der Phacelia. Er weist auf ihren großen Wert als Nektar- und Pollenpflanze hin – sie zählt zu den ergiebigsten Bienenweiden in der Landwirtschaft.

Ist Phaceliahonig für Einsteiger geeignet?

Ja. Sein mildes, süßes Aroma und die cremige Textur machen ihn zu einem unkomplizierten Allrounder, der auch Honig-Neulingen schmeckt.

Warum wird Phaceliahonig schnell fest?

Er kristallisiert früh und feinkörnig. Das ist ein natürlicher Vorgang und macht ihn ideal für cremig gerührten Honig mit streichzarter Konsistenz.


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